Liebe & Romantik

Einen Tisch in einem gemütlichen Lokal buchen und dazu noch einen

Blumenstrauß mitbringen - viel romantischer kann einer Umfrage

zufolge ein Date nicht sein.

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Romantik bleibt gefragt

Singles wollen auf die klassischen Gesten beim Kennenlernen nicht verzichten

(djd). Schätzungen zufolge entsteht heute jede dritte Langzeitbeziehung durch das Internet. Trotz dieser Erfolgsstory haften der Online-Partnersuche noch immer diverse Vorurteile an. Eines davon: Es ist unromantisch, wenn einen der potenzielle Partner nicht angetrunken in einer Bar anspricht, sondern über die Chatfunktion eines Dating-Portals oder einer App. Dabei geht es hier nur darum, gemeinsame Interessen abzuklären und herauszufinden, ob man ähnliche Vorstellungen von einer Partnerschaft teilt. Funken muss es dann beim ersten Date und dabei ist Romantik so gefragt wie eh und je. Das zumindest ergab die von Kantar TNS erstellte aktuelle "LoveGeist"-Studie im Auftrag von LoveScout24, Deutschlands Datingportal Nr. 1. Hierzu wurden 2.000 deutsche Singles repräsentativ befragt.

Ins Restaurant oder zum Champagner-Picknick

Deutsche Singles sehnen sich beim ersten Kennenlernen nicht nach außergewöhnlichen Aktionen des potentiellen Partners, sondern eher nach klassischen Gesten. Einen Tisch in einer gemütlichen Ecke eines Restaurants buchen - viel romantischer kann der Umfrage zufolge ein Date nicht sein. Zumindest stufen 81 Prozent der Singles ihren potenziellen Partner als romantisch ein, wenn er beim ersten Treff so vorgeht. Auch die Organisation eines Champagner-Picknicks rückt den Organisator in ein romantisches Licht - 63 Prozent der Befragten würden dabei ins Schwärmen kommen, bei den Frauen sind es sogar 69 Prozent. Doch es geht noch einfacher, wenn man auf der Romantikskala punkten will. So sagen 77 Prozent der Singlefrauen: Wer zum Date einen Strauß Blumen mitbringt, der muss einfach romantisch sein. Bei Männern kommen Blumen fast schon naturgemäß nicht ganz so gut an, aber auch von ihnen würden sich überraschende 46 Prozent über einen Strauß freuen.

Bloß keine plumpen Aktionen

Übertriebene Aktionen sind für Männer und Frauen gleichermaßen abschreckend. So fänden es nur 31 Prozent der deutschen Singles romantisch, wenn das Date mit einem selbst komponierten Song oder einem Gedicht überraschen wollte. Noch schlechter kommen diejenigen weg, die vor lauter Liebeseifer das komplette Restaurant inklusive aller Tische reservieren. Nur 28 Prozent der Singles würden eine solche Person als romantisch einstufen. Und lediglich 19 Prozent fänden es schön, wenn man ein paar Musiker engagieren würde, die die Lieblingslieder der oder des Angebeteten zum Besten geben.

Autor: (djd) Eingetragen am: 04.11.2017


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Offenheit und Zuhören sind die wichtigsten Voraussetzungen, um einen realistischen Eindruck vom Gegenüber zu bekommen.

Foto: djd/LoveScout24/thx

Sechs Fragen fürs erste Date

Partnersuche: Was man nach dem ersten Kennenlernen wissen sollte

(djd). Einige Mails gingen hin und her, vermutlich hat man auch schon einmal telefoniert, aber dann erst wird es ernst: Das erste Date steht bevor. Es ist immer besonders aufregend und spannend. Wie sieht der potenzielle Partner "in echt" aus und kommt er für eine Beziehung wirklich in Frage? "Offenheit und Zuhören sind die wichtigsten Voraussetzungen, um einen realistischen Eindruck zu bekommen", rät Psychoanalytikerin Dr. Katharina Ohana. Vieles offenbare das Gegenüber auch, ohne es direkt auszusprechen. Ohana ist Beziehungsexpertin bei LoveScout24, Deutschlands Partnerportal Nr. 1. Dies sollten Singles nach dem ersten Date wissen:

 

1. Kann ich mir eine Beziehung mit dem anderen vorstellen? Wer die Frage mit Ja oder Vielleicht beantwortet, muss sich keine Sorgen machen - einfach drauf losflirten und schauen, wie es weitergeht. Wer jedoch Nein sagt, sollte sich die Zeit sparen - daraus wird nichts mehr.

2. Will mich mein Gegenüber wiedersehen? "Wir wollen ein positives Signal vom anderen bekommen", weiß Katharina Ohana. Deshalb lieber gleich die Notbremse ziehen, wenn der andere kein Interesse hat oder herumdruckst. Dabei sollte man aber immer ehrlich und höflich bleiben - und es niemals persönlich nehmen. So wie uns nicht alle gefallen, ist es auch umgekehrt einfach möglich, nicht von jedem gemocht zu werden.

3. Wie lang war die längste Beziehung des anderen? Bei Teenies und Twens sind häufigere Partnerwechsel unproblematisch - sie müssen noch Erfahrungen sammeln und sich selbst finden. Kritisch wird es ab 30: "Jeder, der in diesem Alter seinen Lebenspartner sucht, sollte sich schon mal mindestens ein Jahr auf eine Beziehung eingelassen haben", rät Katharina Ohana.

4. Was macht mein Date beruflich? Der Job macht den Großteil unseres täglichen Lebens aus. Wer nicht darüber reden möchte, ist entweder unzufrieden mit seinem Beruf oder hat etwas zu verschweigen. Da sich die meisten Menschen entscheidend über ihre Arbeit definieren, kann man hier auf jeden Fall viel über den anderen erfahren.

5. Wie steht mein Date zum Thema Familie? Wenn man selbst Familie möchte, ist das definitiv ein Thema fürs erste Date. Denn wenn beide vollkommen unterschiedliche Vorstellungen von der Familienplanung haben, wird es schwierig mit der gemeinsamen Zukunft. Vor allem aber sagt die Antwort auf diese Frage viel über Geselligkeit und Prioritäten des anderen aus.

6. Datet mein Gegenüber parallel zu mir andere? Wenn sich bei einem Datingportal mehrere interessante Kandidaten auf einmal melden, kann es schnell zu Überschneidungen kommen. Aber Vorsicht: "Wer sich möglichst viele Türen offenhält, ist möglicherweise nicht an echten Begegnungen, sondern an der Perfektion seines Lebens durch den anderen interessiert", meint Katharina Ohana. Doch es gehe bei der Partnersuche nicht darum, den perfekten, sondern den passenden Partner zu finden - Ecken und Kanten sollten erwünscht sein.

Autor: (djd) Eingetragen am: 24.12.2016


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Sportlich soll er oder sie sein: 70 Prozent der Männer

und 62 Prozent der Frauen träumen von einem Partner,

der Gelegenheitssportler ist und sich bevorzugt in

Fitnessstudio oder Schwimmbad in Form hält.

Foto: djd/LoveScout24/istock

So soll der neue Partner sein

Überraschende Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung zum Thema Partnerwahl

(djd). Den passenden Partner suchen immer mehr Singles über Singlebörsen und Apps. LoveScout24, Deutschlands Partnerportal Nr. 1, wollte wissen, welche Kriterien den deutschen Singles bei der Partnersuche am wichtigsten sind und hat über eine Million Nutzerprofile anonymisiert ausgewertet. Das Ergebnis: Frauen und Männer legen bei der Partnerwahl ganz ähnliche Maßstäbe an.

Männer suchen nur das eine...

Danach träumen 70 Prozent der Männer und 62 Prozent der Frauen von einem Partner, der Gelegenheitssportler ist und sich bevorzugt in Fitnessstudio oder Schwimmbad in Form hält.

Überraschend einig sind sich beide Geschlechter auch im Verhältnis zur Ehe:

Knapp die Hälfte aller weiblichen und männlichen Singles erachtet den Trauschein nicht für notwendig. Die Studie räumt auch mit alten Vorurteilen auf: So suchen drei von vier Männern auf dem Partnerportal explizit eine Partnerin mit Sinn für Romantik. Ebenso verblüffend: Lediglich zwei Prozent der Frauen wünschen sich einen Partner, der sie beim Shopping begleitet.

Von Männern und Frauen umschwärmt: Nichtraucher mit Hund

Männer legen fast ebenso hohen Wert darauf wie Frauen, dass sich er oder sie gesundheitsbewusst ernährt. Zudem scheidet für mehr als jede dritte Frau und für mehr als jeden vierten Mann ein rauchender Partner von vornherein aus. Und auch in einem weiteren Punkt herrscht Übereinstimmung: Fast jede vierte Frau und nahezu jeder fünfte Mann wünscht sich einen Partner mit Hund. Selbst in Hinblick auf optische Vorlieben gibt es durchaus Gemeinsamkeiten: So begeistern sich rund 22 Prozent der weiblichen Singles für dunkelbraunes Haar - bei den Männern sind es ähnlich viele, nämlich 19 Prozent. Beide Geschlechter schätzen ein bezauberndes Lächeln sowie schöne Augen. Was das genau heißt, darüber gehen die Meinungen jedoch auseinander: Die meisten Frauen, die der Augenfarbe ihres Dates hohe Bedeutung einräumen, werden bei blauen Augen schwach, die meisten Männer hingegen bei braunen Augen.

Autor: (djd) Eingetragen am: 26.08.2016



Die Liebe muss dauerhaft gepflegt werden. Auch oder gerade in stressigen Zeiten sind regelmäßige Auszeiten zu zweit wichtig

Foto: djd/kurzurlaub.de

Neuer Schwung für die Liebe

Ein Kurzurlaub zum Valentinstag kann der Partnerschaft gut tun

(djd). Dauerhaft glücklich zu sein, das ist wohl der Wunsch eines jeden Paares. Doch nicht jedem gelingt es - das zeigt die unverändert hohe Scheidungsrate. Allein 2014 sind laut Statistischem Bundesamt gut 166.000 Ehen in Deutschland geschieden worden. Man lebt sich auseinander, streitet sich, hat keinen Sex mehr und auch das Gefühl von Verbundenheit und Vertrauen geht verloren. Was aber ist das Geheimnis zufriedener Paare? Und was kann man für die Liebe tun?

Paarforscher raten zu gemeinsamen Aktivitäten

Paarforscher sind sich einig, dass vor allem gemeinsame Aktivitäten und Gespräche Beziehungen stärken.

"Die Liebe muss dauerhaft gepflegt werden. Auch oder gerade in stressigen Zeiten sind regelmäßige Auszeiten zu zweit wichtig", erklärt der Hamburger Diplom-Psychologe Christian Henschemeier. Ein romantischer Abend beim Lieblingsitaliener, ein Konzertbesuch oder eine Reise: Wer bewusst Zeit miteinander verbringt, sich austauscht, Neues erlebt und gemeinsam genießt, wird auch im Alltag davon profitieren. Warum also nicht zum Beispiel den Valentinstag als Anlass nehmen, um mit einem Kurzurlaub neuen Schwung in die Partnerschaft zu bringen?

Romantische Tage in gepflegten Hotels

Gemeinsam den Sonnenaufgang an dem Kreidefelsen auf Rügen erleben, auf der idyllischen Pfaueninsel inmitten der Havel Berlins spazieren gehen oder in Hamburg hoch oben über der Elbe und dem am Abend fantastisch beleuchteten Hafengelände in der Bar des Empire Riverside Hotels coole Drinks genießen: Deutschland bietet eine Fülle von Traumzielen für das Herz und die Zweisamkeit. Unter www.kurzurlaub.de etwa finden Paare eine Top-Liste romantischer Orte sowie passende Reiseangebote in gepflegten Hotels mit zusätzlichen Extras wie Candle-Light-Dinner, Massagen oder einem Champagnerfrühstück auf dem Zimmer, die den Aufenthalt besonders prickelnd machen.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken

Neben Kuschelmomenten und Wellnessbehandlungen können Musical- und Theateraufführungen, Sportveranstaltungen oder ein Casinobesuch den Kurzurlaub beleben, denn außergewöhnliche Unternehmungen bringen Farbe in die Beziehung.

Mit einem Kurzurlaub zum Valentinstag bringt man neuen Schwung in die Partnerschaft.

Foto: djd/kurzurlaub.de

 Auch nach dem Urlaub sollte man feste Termine vereinbaren und sich Zeit für die Partnerschaft nehmen - den gewohnten Fernsehabend auf der Couch öfter mal ausfallen lassen und gemeinsam etwas Schönes unternehmen. Radfahren, einen Tanz- oder Kochkurs besuchen oder sich zu einem Rendezvous in einem neuen Restaurant verabreden und dabei Pläne für die nächste Reise schmieden: Dies alles kann das Zusammengehörigkeitsgefühl stärken und dabei helfen, mit dem Stress im Alltag besser umzugehen.

Autor: (djd) Eingetragen am: 31.01.2016


Das Onlinedating kann die reale Begegnung nicht

ersetzen. Oft macht es sie aber erst möglich.

Foto: djd/FriendScout24

Das Zeitalter des Onlinedatings

Eine aktuelle Studie vergleicht das Flirtverhalten online und offline

(djd). Onlinedating ist in erster Linie etwas für Schüchterne und Mauerblümchen? Diese Zeit scheint vorbei zu sein. Das zeigt zumindest eine aktuelle Studie von FriendScout24-Beziehungsexperte Manfred Hassebrauck. Der Professor für Sozialpsychologie an der Universität Wuppertal hat gemeinsam mit seinen Studenten das Flirtverhalten von 300 Deutschen untersucht und kommt zu einem überraschenden Ergebnis: "Weder findet sich ein höherer Anteil von Schüchternen auf den Partnerportalen im Internet, noch sind die aufgeschlossenen und offeneren Typen eher in Bars anzutreffen", sagt Hassebrauck. Onlinedating sei heute in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

In der Online-Welt tauscht man sich schnell über Wesentliches aus

Das heiße aber nicht, dass sich auch das Verhalten bei einem Flirt in der Online- und Offlinewelt gleiche, sagt der Experte. So sinke die Hemmschwelle für die erste Kontaktaufnahme, wenn man auf Partnerportalen unterwegs sei, was für Schüchterne einen großen Vorteil darstelle. Zudem geben Introvertierte schneller etwas von sich Preis - und das sei entscheidend, wenn es um die Liebe geht. "Klassischerweise beginnt ein Gespräch an der Oberfläche und verlagert sich über die Zeit hinweg in die Tiefe", sagt Hassebrauck. "Online ist es oft genau anders herum und man tauscht sich sehr schnell über das Wesentliche aus." Sucht der Chat-Partner nur einen Flirt oder eine feste Partnerschaft? Was ist für den anderen wichtig in der Liebe? Welche Erwartungen stellt man in einer Beziehung? "Nur wenn man sich über essentielle Themen austauscht, kann das Vertrauen aufgebaut werden, das nötig ist, um sich zu verlieben", so Professor Hassebrauck.

Man sollte sich schnell von Angesicht zu Angesicht sehen

Ein Treffen ist aber auch im Zeitalter des Onlinedatings wichtig. "Man sollte sich relativ schnell auch von Angesicht zu Angesicht sehen, sonst entwickelt sich ein Bild vom anderen im Kopf, das der Realität nicht standhält", sagt der Sozialpsychologe. Zudem seien für das Entstehen von Sympathie - eine Vorstufe zur Liebe - auch die Mimik, Gesten und die Stimme wichtig. "Das Onlinedating kann die reale Begegnung nicht ersetzten. Oft macht es sie aber erst möglich."

Zwar unterscheiden sich die Singles in der On- und Offlinesphäre nicht voneinander. "Vor allem für Menschen, die sehr ländlich leben, lohnt es sich besonders, durch Onlinedating den Suchradius auszuweiten", sagt Hassebrauck. Und das gehe nirgendwo besser als im Internet. So sind allein auf FriendScout24, Deutschlands größtem Partnerportal, rund eine Million Singles online - so viele Möglichkeiten, Mr. oder Mrs. Right zu begegnen, haben weder Singles in der Stadt noch auf dem Land.


Autor: (djd) Eingetragen am: 18.12.2015


Freundeszone vermeiden oder erst gar nicht dort ankommen

Da ist es schon wieder passiert… Du hast jemanden kennengelernt, den du echt gut findest. Das Dumme nur: Diese Person findet dich zwar auch super nett… mehr jedoch nicht! Du bist in der Friendzone gelandet.

Für alle, denen der Begriff nichts sagt, soll er an dieser Stelle noch einmal kurz beschrieben werden. Als Friendzone oder auch deutsch

Freundschaftszone bezeichnet man eine Situation, in der zwei Leute

einander mögen, der eine gern eine tiefere Bindung eingehen möchte, der andere aber mit einer Freundschaft voll und ganz zufrieden ist. Was für den einen, der die Freundschaft möchte, total in Ordnung ist, ist für den anderen die Hölle auf Erde. In der Friendzone zu landen, ist definitiv kein verlockendes Ziel.

Vor allem Männer geraten leider allzu häufig in der Freundeszone, weil sie eine Frau nicht verschrecken wollen und deswegen auf die freundschaftliche Schiene setzen. Das Ende vom Lied: „Ich find’s toll, dass wir so gute Freunde geworden sind.“

Aber gibt es auch Wege, um dieser unliebsamen Beziehungs-Grauzone zu entkommen? Ja, die gibt es! Es ist sogar leichter, als du denkst.

1. Sei lieb, aber sei kein Freund

Der Name Friendzone sagt doch eigentlich alles aus. Wenn du nicht in der Freundeszone landen willst, darfst du kein Freund werden. So einfach ist das. Klingt so, als müsstest du fies und gemein sein? Nein! Wenn du Interesse an jemandem hast, dann zeig ihm oder ihr das auch. Das Zauberwort lautet: Flirten! Natürlich sollst du nicht wie die Axt im Walde alles und jeden an flirten, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Kunst besteht darin, es auf eine locker-charmante Weise zu machen. Verteile Komplimente, tausche intensive Blicke aus, stell Körperkotakt her. Gut geflirtet ist halb gewonnen. Natürlich ist es auch wichtig, ein offenes Ohr zu haben und auch auf der kommunikativen Ebene eine Verbindung aufzubauen. Achte aber darauf, dass du nicht zum Kummerkasten wirst. Sie hat Probleme mit einem anderen Kerl? Er weiß nicht, wie er einer anderen seine Gefühle gestehen soll? Nicht dein Revier! Sobald du merkst, dass von der anderen Person kein Interesse ausgeht, kannst du einen Haken dran setzen.

2. Sei da, aber auch unerreichbar

Ihr hattet ein Date und euer Herzblatt will sich am liebsten gleich am nächsten Tag wieder treffen und quatschen? Das ist ein gutes Zeichen! Trotzdem gilt auch hier: Signalisiere, dass du kein Freund im herkömmlichen Sinne sein willst. Ein bisschen Abstand tut euch gut – auch in der Anfangszeit. Da darf auch ruhig mal gelogen werden. „Ich treff mich mit meinen Kumpels“ oder „Ich unternehme was mit meinen Freundinnen“ signalisiert: DU bist kein Kumpel bzw. keine Freundin. Alternativ solltest du aber immer auch gleich einen anderen Termin vorschlagen. Auch die Erreichbarkeit über soziale Netzwerke und diverse Messenger kann dir bei deinem Vorhaben, der Friendzone zu entkommen, behilflich sein – erst recht, wenn er oder sie sehen kann, wann du zuletzt online gewesen bist. Das erzeugt ein Gefühl von Unnahbarkeit. Vor allem Frauen stehen total darauf und auch Männer nehmen gern die Herausforderung an, dich zu erobern.

Liebe ist schließlich das älteste Katz-und-Maus-Spiel der Welt.


Autor: Eric Eingetragen am: 01.12.2015 Foto: pixabay.com


Ich lebe in einer Beziehung

Und ich sehe viele Posts darüber, dass Menschen glauben, in einer Beziehung ginge es darum, auf ewig Schmetterlinge im Bauch zu haben. Dass dein Herz schneller schlägt, wenn dein Partner den Raum betritt. Die ganze Nacht zu kuscheln, mit verschlungenen Beinen zu schlafen, so glücklich zu sein, dass man zusammen lebt und jede Nacht gemeinsam in einem Doppelbett schläft.
Aber so ist es nicht wirklich. Zumindest nicht bei mir.
Die Schmetterlinge verschwinden, wenn ihr zusammenlebt. Dein Herz schlägt nicht mehr schneller, wenn ihr einander seht. Stattdessen entschleunigt alles. Wenn du mit ihm in einem Raum bist, fühlst du dich ruhig und sicher.

Wenn ihr miteinander kuschelt, fühlst du, wie dein Herz langsamer schlägt und wie sein Atem dich beruhigt und du dich wohl fühlst. Es fühlt sich nicht mehr wie eine Achterbahn an, es fühlt sich wie Zuhause an.
 Ihr schlaft nicht jede Nacht eng umschlungen, mit so verflochtenen Beinen, dass ihr selbst nicht wisst, wo deine aufhören und seine anfangen.
Stattdessen schlaft ihr gemütlich, Seite an Seite, manchmal voneinander abgewandt. Aber jede Nacht ertappst du dich dabei, wie du rückwärts robbst, bis du gegen deinen Partner stößt. Du kuschelst dich an seinen Arm oder streichelst über sein Haar, wenn er einschläft. Wie ein Kind es mit seinem Teddy macht.

Als sei ich seine Geborgenheit.    In den kurzen Stunden morgens, bevor die Sonne aufgeht, wenn die ganze Welt blau ist und du durch winzige Augen blickst, schmiegst du dich an seine Brust und atmest seinen Duft ein, bevor du wieder einschläfst.
Küsse sind nicht mehr nur romantisch und feurig. Aber es gibt jetzt so viel mehr von ihnen. Es gibt kalte Küsse, wenn ihr im Sommer Eis esst, es gibt "Ich gehe jetzt"-Küsse und "einen Kuss noch, bevor du gehst"-Küsse. Es gibt verschlafene Morgenküsse vor der Arbeit, wenn du den Wecker vergisst, aber den Druck seiner Lippen auf deinen spürst und davon in den Tag gebracht wirst.

Es gibt Küsse vor dem Schlafen und "Du bist so süß zu mir"-Küsse. Es gibt Küsse, weil du lieb zu Tieren bist und "Ich bin so froh, dass ich mit dir und niemand anderem zusammen bin"-Küsse. Es gibt schnelle Küsse im Supermarktgang, wenn es laut ist und ihr einfach voneinander angezogen werdet. Wenn dein persönlicher Raum und sein persönlicher Raum euer gemeinsamer Raum wird und du dich an seine Brust lehnst, damit ihr weniger Platz braucht.
Ihr schreibt einander nicht ständig Liebesschwüre wie früher mal, denn das ist nun selbstverständlich und ihr macht stattdessen schrullige Insider-Witze über das Leben, das ihr zusammen aufgebaut habt. Ihr werft euch in der Öffentlichkeit Blicke des Entsetzen und der Belustigung zu. Es ist eure kleine Welt gegen die große andere da draußen.
Beziehungen sind nicht immer wie im Märchen. Sie sind nicht immer Feuerwerk und Funkenregen - zumindest nach einer Weile.
Aber sie sind ein ruhiger Rhythmus und ein Summen der Liebe und Fürsorge. Sie sind kein Feuer in deiner Seele, aber eines in deinem Ofen, das dich warm hält und dir Geborgenheit bietet, während du schläfrig einnickst.

Und ich liebe das.

Autor: Joona  Eingetragen am: 27.07.2015


Wieso Frauen auf Arschlöcher stehen

Eins vorweg: Selbstverständlich—und da spreche ich vermutlich im Namen von fast allen Frauen—mögen wir es nicht, schlecht behandelt zu werden. Diskriminierung, geschweige denn Gewalt, ist ein No-Go in jeglicher zwischenmenschlichen Beziehung, vor allem, wenn dadurch die physisch Schwächeren angegriffen werden.

Heiraten - wenn das überhaupt ein Wunsch der jeweiligen Dame ist — möchten wir den Traumprinzen. Der Traumprinz zeichnet sich dadurch aus, dass er loyal, gutaussehend, beschützend und lieb ist, einen tollen Vater abgeben wird und alles flicken und geradebiegen kann.

Warum also stehen Frauen auf Arschlöcher?

Wir stehen darauf, passiv zu erobern. Zu bezirzen. Wir möchten gefallen. Paradoxerweise ist ein Mann gleich um einiges interessanter, wenn er vorgibt, sich nicht ganz so sehr für uns zu interessieren. Das Bad-Boy-Image ist sexy. Schon als kleines Mädchen verliebte ich mich in die Bösewichte statt in die Superhelden.

Denn Arschlöcher—oder besser Bad Boys—haben Erfahrung. Sie haben etwas erlebt und haben es nicht nötig, einer Frau hinterherzuwatscheln. Sie sind gut gebaut, über allem Maß selbstsicher, nehmen sich, was sie wollen und wissen genau, was wir wollen. Bad Boys leben ohne Regeln, erschaffen sie sich selber, wirken oft ein wenig arrogant, besonders wenn sie attraktiv sind. Diese Attraktivität öffnet Türen. Wir wissen, dass mögliche Konkurrentinnen ihn auch begehren und lechzen nach seiner Bestätigung.

Seine Bestätigung ist unser Ego-Push.

Außerdem haben wir einen natürlichen Instinkt, der uns im Irrglauben lässt, den harten Kern—im Gegensatz zu unseren Konkurrentinnen—zu brechen und den sensiblen Traumprinzen hinter der sexy Fassade zu retten. Die meisten von uns sind aber nicht mehr so naiv und wissen, dass das ein sinnloses Unterfangen ist. Selbst wenn sich ein Typ mit Arschlochzügen auf eine feste Beziehung einlässt, wird er früher oder später zwischen den Schenkeln einer anderen stecken.

Er lebt gefährlich, raucht, liebt das Nachtleben, trinkt, fährt eine große Harley und liebt keine Frau abgesehen von seiner Mutter, die ihn höchstwahrscheinlich bis zu seinem 25. Lebensjahr verwöhnt hat. Es hat eine pornöse Wirkung, hinter ihm zu sitzen—das brummende Motorrad zwischen den Beinen und mit Höchstgeschwindigkeit auf der Straße—und die Arme um seine muskulöse Brust zu schlingen.

Das Arschloch ist richtig gut im Bett und weiß das auch. Wenn er zum Beispiel schon in einer Beziehung ist und man diejenige ist, mit der betrogen wird, braucht man nicht zu glauben, dass er in einer möglichen neuen Beziehung treu sein wird. Das wird er nicht und das macht das Arschloch aus.

Ich behaupte, jede Frau lässt sich mindestens einmal in ihrem Leben auf einen solchen Mann ein. Einen Ferienclub-Animator, einen Türsteher, einen Barkeeper oder Businessman. Einen Mann, der weiß, wie er sich kleiden und verhalten muss, um zum Schuss zu kommen, und dabei strategisch vorgeht. Einen Mann, der zwar ein Gespür dafür hat, was moralisch korrekt oder verwerflich ist, es aber weitgehend ignoriert.

Dadurch hat er die Möglichkeit, uns alles zu bieten—und wir merken das.

Solche Player melden sich kaum, was das Gefühl in dem Moment, wenn sie es doch tun, umso besser macht. Wenn sie sich gar nicht mehr melden, muss man loslassen. Sie sind toll, solange wir die Fäden in der Hand haben und rechtzeitig loslassen können. Interessant auf Zeit, gut fürs Ego, hübsch auf Fotos und grandios im Bett.

Frauen stehen auf Arschlöcher. Auf guten Sex, auf lange Nächte, auf Spaß, auf Gefahr und darauf, zu ihm aufzusehen.

Wenn du der Typ Mann bist, der nicht nach der Frau fürs Leben sucht, sondern darauf aus ist, bei möglichst vielen möglichst weit zu kommen, solltest du die guten Eigenschaften, die dich ausmachen, zwar nicht aufgeben, aber dich mehr auf dich konzentrieren—darauf, was du willst und was dir Spaß macht.

Autor: Joona  Eingetragen am: 23.06.2015

Bildquelle: flickr


 

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